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Aktuell: Die Corona-Krise und ihre Folgen

Internorga abgesagt
Die Internorga ist aufgrund der Besorgnis um eine zunehmende Verbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 abgesagt worden. Ein Nachholtermin wird voraussichtlich im Sommer erfolgen. Damit wird sich auch die Mitgliederversammlung verschieben.

Sobald ein neuer Termin bekannt ist, werden die Mitglieder informiert und dieser unter dem Verzeichnis "Branchen Termine" veröffentlicht.

Bereits gekaufte Besucher-Tickets sowie online eingelöste Ticket-Codes sind für die verschobene Internorga weiterhin gültig.

Achtung!! Auch der Nachholtermin vom 20.06. - 24.06.2020 ist nun abgesagt worden.

Zusätzliche Infos zum Thema:

Messe Internorga

Robert Koch Institut

Übersicht Gesundheitsämter in Deutschland

Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZga)

Hygienemaßnahmen, Infografiken als Aushang, Piktogramme

Merkblatt "Die 10 wichtigsten Hygienetipps" in sechs verschiedenen Sprachen als Download

Arbeitgeberinfos

Für kleine Unternehmen hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie aktuell eine Hotline eingerichtet: 030/18615-1515 (Mo-Fr. von 09.00 – 17.00 Uhr)

Auch die jeweiligen Landesregierungen haben auf ihren Internetseiten telefonische Ansprechpartner zu verschiedenen Themen stehen sowie tagesaktuelle Infos. Darunter auch spezielle Informationsangebote und Links für Unternehmen wie z.B. zur Liquiditätssicherung kleiner und großer Unternehmen, zum Kurzarbeitergeld oder zum Tätigkeitsverbot und Verdienstausfall bei Quarantänen usw...

Wenn Mitarbeiter in Quarantäne geschickt werden, muss ihr Gehalt weitergezahlt werden. Man kann sich das Geld aber von der zuständigen Behörde (Auskunft über die zuständige Behörde erteilt das Bürger- oder Gesundheitsamt) zurückholen, indem man eine Entschädigung nach §56 Infektionsschutzgesetzes beantragt. Das gilt auch für Selbstständige, die sich im Rahmen einer Quarantäne ihren Verdienstausfall ausgleichen lassen können. Der Antrag muss aber innerhalt von drei Monaten eingereicht werden.

Weitere Infos zum Coronavirus SARS-CoV-2

Am 09.03.2020 legte die Bundesregierung ein umfangreiches Hilfspaket für die deutsche Wirtschaft in der Coronakrise vor. Das Ziel: Durch den Coronavirus soll möglichst kein Unternehmen in die Insolvenz geraten und kein Arbeitsplatz verloren gehen. Das Maßnahmenpaket umfasst sowohl Liquiditätshilfen (Bürgschaften und KfW-Kredite), kleinere Steuererleichterungen (Vorauszahlung werden zurücküberwiesen oder herabgesetzt und Steuern ausgesetzt), die Erstattung von Sozialbeiträgen sowie die Ausweitung der Kurzarbeit, wonach Betriebe bereits Kurzarbeit beantragen können, wenn lediglich nur 10% der Mitarbeiter von Arbeitszeitausfall betroffen sind und nicht erst ab 30% wie bisher. Mit der Änderung werden befristet bis Ende 2021 die Hürden für Kurzarbeit gesenkt. Auch Leiharbeiter sollen Kurzarbeitergeld erhalten und Arbeitgebern die Sozialbeiträge für Kurzarbeiter erstattet werden.

Da Kurzarbeitergeld eine Leistung aus der Arbeitslosenversicherung ist, wird der Antrag bei der Bundesagentur für Arbeit gestellt. Kurzarbeitergeld wird vom Arbeitgeber beantragt. Der Antrag muss innerhalb von 3 Monaten bei der Agentur für Arbeit eingereicht werden, in deren Bezirk die zuständige Lohnabrechnungsstelle liegt. Der Antrag kann auch elektronisch gestellt werden. Beschäftigte in Kurzarbeit erhalten grundsätzlich 60% des pauschalierten Netto-Entgelts.

Infos der Bundesagentur für Arbeitgeber (Merkblätter, Antragstellung,...)

Infos zur KfW Corona Hilfe

Das Kurzarbeitergeld berechnet sich nach dem Netto-Entgeltausfall. Beschäftigte in Kurzarbeit erhalten grundsätzlich 60% des pauschalierten Netto-Entgelts. Lebt mindestens ein Kind mit im Haushalt, beträgt das Kurzarbeitergeld 67%. Beschäftigte in Kurzarbeit können die Leistung maximal 12 Monate lang beziehen.

Bisher sind Azubis vom Kurzarbeitergeld ausgenommen. Das heißt sie erhalten weiterhin ihre volle Ausbildungsvergütung auch wenn der Betrieb Kurzarbeit anmeldet hat. Ihnen müssen Betriebe laut Bundesausbildungsgesetz auch ohne Arbeit für sechs Wochen die volle Ausbildungsvergütung weiterzahlen.

Alternativen zur Kurzarbeit: Bevor Mitarbeiter in Kurzarbeit geschickt werden, kann ein Arbeitgeber sein Personal in andere Branchen Vermitteln. In der Logistikbranche oder im Lebensmittelhandel fehlt es derzeit an Arbeitskräften. So könnten Mitarbeiter geschlossener Restaurant- oder Hotelbetriebe weiter beschäftigt werden und andere Branchen entlasten. So stehen bspw. einem Supermarkt dadurch zusätzlichen Ressourcen zur Verfügung um Regale einzuräumen oder zu kassieren. Die vermittelten Mitarbeiter werden zu den bisherigen Konditionen befristet eingestellt und können danach in ihren Betrieb zurück. Parallel steuert man in solch schwierigen Zeiten seinen Beitrag zum sozialen Gemeinwohl bei.

Zusätzliche Sofortmaßnahmen für Ein-Mann-Betriebe und Kleinstunternehmen in Form einzelner Hilfspakete wurden von der Bundesregierung am 23.03.2020 beschlossen. Damit die Hilfen so schnell wie möglich bei den Ländern ankommen, sollen diese im Schnellverfahren verabschiedet werden. Davon profitieren auch kleine Firmen wie bspw. Selbstständige, Musiker, Fotografen, Heilpraktiker oder Pfleger die gerade kaum noch Kredite kriegen. Sie erhalten direkte finanzielle Unterstützung. Je nach Unternehmensgröße sind das bspw. für drei Monate 9.000 bis 15.000 Euro. Um diese Hilfen in Anspruch zu nehmen, brauchen die betroffenen Personen nur zu versichern, dass sie durch die Coronakrise einen Liquiditätsengpass haben. Bis zu 9.000 Euro erhalten Unternehmen mit bis zu 5 Angestellten als Einmalzahlung für drei Monate und bis zu 15.000 Euro gibt es für Unternehmen mit bis zu 10 Mitarbeitern.

Wichtig! Diese Finanzhilfen sind Zuschüsse und keine Kredite. Daher müssen diese nicht zurückzahlt werden. Voraussetzung: Ein Unternehmen darf nicht schon vor März 2020 in wirtschaftlichen Schwierigkeiten gewesen sein. Somit müssen finanzielle Engpässe in Zusammenhang mit der Corankrise stehen und sind vom Antragsteller zu versichern. Der Antrag ist bei der zuständigen Landesregierung einzureichen.

Auch die Zugangsvoraussetzungen sollen gelockert werden. So sollen bei staatlichen Krediten nun bis zu 80% Haftungsfreistellung gewährt werden (bislang max. 50%). Das kann helfen, schnell zu dringend notwendigem Geld zu kommen.

Firmen mit mindestens einen Mitarbeiter haben die Möglichkeit der Kurzarbeit.

Auch ein Darlehn kann nun gestundet werden und Firmen die aufgrund der Krise in Mietrückstand geraten sind, dürfen deshalb nicht vom Vermieter gekündigt werden. Das gilt auch für Privatpersonen. Somit kann Mietern und Pächtern vom 01.04. bis zum 30.06.2020 nicht wegen ausgefallener Mietzahlungen gekündigt werden sofern nachweisbar, dass der Grund des Mietrückstands die Pandemie ist. Wichtig: Der Anspruch des Vermieters auf Zahlung der Mietrückstände bleibt weiterhin bestehen. Der Mieter hat nunmehr lediglich zwei Jahre Zeit die noch ausstehenden Mieten zu bezahlen. Bis zum 30.06.2022 müssen diese beglichen werden, ansonsten kann der Vermieter wieder kündigen. Auch ist der Mieter trotz dieses gesetzlich vorgeschriebenen Kündigungsschutz berechtigt, Verzugszinsen für die ausstehenden Mietforderungen zu verlangen.

Mittlere und größere Unternehmen erhalten bereits über die stattliche Förderbank KfW Kredite. Große Konzerne sollen notfalls auch durch Verstaatlichung gerettet werden. Die Regierung will den Unternehmen milliardenschwere Garantien geben und auch Schuldtitel übernehmen. Ist die Krise vorbei, werden diese wieder privatisiert. Bei Fragen rund um KfW-Kredite wenden sich Unternehmen im ersten Schritt einfach an ihre Hausbank.

Auch die kurzzeitige Lockerung der Sonntagsarbeit und Ausnahmen beim Sonntagsfahrverbot für LKW werden aktuell diskutiert. Beides Maßnahmen, um die Belieferung der Geschäfte und die Versorgung der Bevölkerung weiter zu gewährleisten.

Eine weitere Sonderregelung: Bis auf weiteres dürfen Ärzte die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (AU) per Telefon für maximal sieben Tage ausstellen, ohne dass Arbeitnehmer dafür extra in die Praxis kommen müssen. Die Ausnahmeregel gilt etwa für Erkältungen oder grippale Infekte, allerdings nicht für Patienten mit starken grippalen Symptomen oder wo der Verdacht besteht, dass es sich um eine Covid-19 Erkrankung handelt. Dann greift die Sonderregelung nicht. Diese Regelung gilt ab dem 10.03.2020 für vorerst vier Wochen.

Am 16.03.2020 schließt Deutschland seine Grenzen zu den Nachbarländern Österreich, Schweiz, Frankreich, Dänemark und Luxemburg. Das heißt, dort finden wieder umfassende Grenzkontrolle statt. Für Reisende ohne triftigen Reisegrund gilt, dass sie nicht mehr einreisen können. Ausnahmen gibt es für den Warenverkehr, Pendler und Heimkehrer. Zuvor hat Schleswig-Holstein bereits alle schleswig-holsteinischen Nord- und Ostseeinseln sowie die Halligen in der Nordsee für Touristen gesperrt. Auch hier bleibt vorerst der Wirtschaftsverkehr unberührt.

Im Zuge dessen rät das Auswärtige Amt von nicht nötigen Reisen ins Ausland ab. Der Grund seien die unvorhersehbaren Quarantäne- oder Reisevorschriften, teilte das Außenministerium mit. Deutsche Reisende, die sich ins Ausland begeben, könnten mitunter bei Grenzschließungen oder Quarantäne-Maßnahmen nicht einfach so wieder zurückreisen.

Für die Hotel- und Gastronomiebetriebe gibt es noch keine offizielle Anweisung zur vorübergehenden Schließung. Trotzdem bleiben den Restaurants und Kneipenbetrieben schon jetzt die Gäste aus. Allerdings kann es vorübergehende lokale Anordnungen geben. Ansonsten gelten bspw. für Restaurants, Gaststätten oder Cafés in denen vor Ort zubereitetes Essen verabreicht wird, bestimmte Auflagen wie Abstandsregeln zum Nachbartisch von mind. 1,5 Meter, damit diese vorerst geöffnet bleiben dürfen.

Verboten sind dagegen seit dem 14.03.2020 alle öffentlichen und nicht-öffentlichen Veranstaltungen ab 50 Personen. Bestimmte Kneipen und Bars sowie Spielhallen und Clubs müssen demnach schließen. Auch Kinos, Theater und Konzerthäuser dürfen nicht mehr öffnen. Auch der Sportbetrieb in öffentlichen und privaten Sportanlagen ist verboten. Schwimmbäder und Fitnessstudios müssen ihre Türen schließen. Darüber hinaus dürfen Patienten im Krankenhaus keinen Besuch mehr empfangen - Ausnahme seien solche unter 16 Jahren und Schwerstkranke.

Die gesetzliche Grundlage für die neuen Verordnungen ist das Infektionsschutzgesetz. Die Maßnahmen gelten zunächst bis einschließlich 19.04.2020

Wie aus einer DEHOGA-Umfrage hervorgeht, beklagen 82,9% der Hoteliers und 84,5% der Eventcaterer Umsatzeinbußen. Wenn die Hotels leer sind, leidet auch die Gastronomie. Hier melden 72,9% der Restaurants Umsatzverluste.

DEHOGA Merkblatt für das Gastgewerbe

Aktuelle DEHOGA-Papier Nothilfeprogramm für das Gastgewerbe

Die Bundesregierung plant im Rahmen der Pandemie eine Änderung der Insolvenzantragspflicht. Unternehmen, die aufgrund der Corona-Pandemie in eine finanzielle Schieflage geraten, sollen mehr Zeit bekommen, bevor sie einen Insolvenzantrag stellen müssen. Für coronageschädigte Unternehmen soll daher die Insolvenzantragspflicht vorerst bis zum 30.09.2020 ausgesetzt werden. Damit will die Regierung verhindern, dass Unternehmen nur deshalb Insolvenz anmelden müssen, weil die von der Bundesregierung beschlossenen finanziellen Hilfen nicht rechtzeitig bei ihnen ankommen. Die reguläre Drei-Wochen-Frist der Insolvenzordnung ist für diese Fälle zu kurz.

Seit dem 18.03.2020 geben die einzelnen Landesregierungen nach und nach Anordnungen heraus, dass der Einzelhandel schließen muss. Mit der Verordnung soll die Ausbreitung des Virus weiter eingedämmt werden. Einmal raus, gilt eine solche Rechtsverordnung mit sofortiger Wirkung und die Läden bleiben damit zu. Ausnahmen sind vorerst Dienstleistung und Handwerk, der Einzelhandel für Lebensmittel, Wochenmärkte, Abhol- und Lieferdienste, Getränkemärkte, Apotheken, Optiker, Hörgeräteakustiker, Bäcker, Metzgereien, Sanitätshäuser, Drogerien, Tankstellen, Banken und Sparkassen, Poststellen, Frisöre, Reinigungen, Waschsalons, der Zeitungsverkauf, Bau-, Gartenbau- und Tierbedarfsmärkte sowie der Großhandel, Hofläden und Raiffeisenmärkte. Diese Verkaufsstellen können laut Verordnung jetzt auch am Sonntag und Feiertag geöffnet werden. Die Betreiber müssen allerdings bestimmte Hygiene-Vorschriften einhalten, den Zutritt steuern und Warteschlangen vermeiden. Die Verordnung ist vorerst bis 19.04.2020 gültig.

Gaststätten und Mensen dürfen weiterhin öffnen, wenn der besagte Mindestabstand von 1,5 bis 2,0 Meter zwischen Gästen und Tischen eingehalten wird. Teilweise gibt es aber schon zeitliche Einschränkungen, so dass in vielen Städten und Gemeinden bspw. Restaurants nach 15.00 oder 18.00 Uhr geschlossen sein müssen. Kultureinrichtungen jeglicher Art sind ebenfalls zu. Betroffen sind Museen, Theater, Schauspielhäuser, Freilichttheater, Bildungseinrichtungen, Volkshochschulen, Kinos, Schwimm- und Hallenbäder, Saunen, Spiel- und Bolzplätze, Sportanlagen und Fitnessstudios, Jugendhäuser, Bibliotheken, Spielhallen und Bordelle. Auch Eisdielen, Bars, Shisha-Bars, Clubs, Diskotheken, Kneipen und ähnliche Einrichtungen sind geschlossen. Untersagt sind Zusammenkünfte von Vereinen und Glaubensgemeinschaften. Grobe Fausregel: Geschäfte, die keine Lebensmittel oder Drogerie-Artikel verkaufen, müssen ab sofort für mindestens einen Monat schließen.

Dabei ist allerdings zu beachten, dass die Erlasse nicht zentral herausgegeben werden, sondern das jeweiligen Bundesland zuständig ist. So gibt es, je nach Bundesland, durchaus andere Regelungen bzw. zusätzliche Ausnahmen. Im Zweifel sollte man immer noch einmal bei der jeweiligen Landesregierung oder der Gemeinde nachfassen.

Auch in den Ämtern ist in der Regel nur noch eine telefonische oder elektronische Kontaktaufnahmen möglich!

Bei vielen Gerichten werden außerdem zahlreiche Verhandlungen verschoben.

Ab dem 20.03.2020 werden die Grenzübertritte nach Frankreich und Luxemburg nur noch an bestimmten Stellen bzw. Orten möglich sein. Kleinere Übergänge sind bereits mit Barrieren geschlossen worden. An diesen ist nun kein Grenzübertritt mehr möglich. Für die größeren Übergänge gelten weiterhin verschärfte Kontrolle. Noch bleiben diese "offen". Allerdings führen die wenigen Übergänge und umfangreichen Kontrollen zu dramtaischen Lierferverzögerungen.

Der Onlinemarktplatz Ebay greift dem Handel stationär und online unter die Arme. Ein Soforthilfeprogramm soll Händler unterstützen, die durch Umsatzeinbußen oder Ladenschließungen in Schwierigkeiten geraten sind. Für diejenigen Verkäufer bzw. stationären Neueinsteigen, die sich in der derzeitigen Situation dazu entscheiden, in den Online-Handel einzusteigen, um Kunden digital zu erreichen und dafür den eBay-Marktplatz nutzen möchten, erhalten für sechs Monate einen kostenfreien Premium-Shop auf eBay.de. Somit können sie sechs Monate kostenlos den eBay Concierge Premium-Kundenservice (persönlicher Ansprechpartner) in Anspruch nehmen und zahlen für drei Monate keine Verkaufsprovisionen für alle Artikel, die bis zum 30.06.2020 neu bei Ebay eingestellt und erfolgreich verkauft wurden. Man kann aus dem Programm jederzeit wieder aussteigen und geht keine langfristigen Verpflichtungen ein. Zusätzlich bietet Ebay den betroffenen Händlern eine kostenlose Beratung an, die gezielt auf ihr Geschäft zugeschnitten ist.

Für das Projektgeschäft ist es wichtig zu wissen, dass das Virus durchaus als „höhere Gewalt“ gesehen werden kann. Behinderungen und Verzögerungen, die durch die Corona-Krise entstanden sind, dürften daher nicht zwangsweise zu einer Haftung des ausführenden Betriebes führen. Wird bspw. eine Küche in der Bauphase nicht rechtzeitig fertiggestellt, weil bspw. Material wegen Lieferverzögerungen fehlt oder weil die Industrie ihre Produktion herunterfährt, Mitarbeiter aufgrund einer Quarantäne fehlen oder am Ende das Unternehmen wegen der Krise in Zahlungsschwierigkeiten geraten ist, so hat der ausführende Betrieb ein Recht auf Verlängerung der Ausführungsfrist. Aber nur soweit die Behinderung durch höhere Gewalt verursacht wurde. Wichtig: Liegt ein Fall der Behinderung aufgrund der Corona-Krise vor, sollte der ausführende Betrieb gegenüber seinem Auftraggeber die Behinderung und deren Grund unverzüglich anzeigen.

IHK Fachkraft Großküchentechnik


Fachverband Gastronomie- und Großküchen-Ausstattung e.V.
15.02.2020
Bestpartner 2020/2021 ausgezeichnet
Preisverleihung auf der „Intergastra“ in Stuttgart

Zum 17. Mal hat der Fachhandel für Gastronomie- und Großküchenausstattung die Leistungen seiner Lieferanten beurteilt. Die Auszeichnung der 15 Sieger erfolgte am 15.02.2020 auf der Messe „Intergastra“ in Stuttgart. Die Moderation der Preisverleihung, in die der Vorstand des Fachverbandes eingebunden war, erfolgte durch Prof. Dr. Andreas Kaapke, Duale Hochschule des Landes Baden-Württemberg.

Die Auswahl der Bestpartner wurde vom Fachhandel vorgenommen, was für die Relevanz dieser Auszeichnung spricht, die seit mehreren Jahren am ersten Messetag der „Intergastra“ stattfindet. Die 15 Preise wurden in jeweils fünf Kategorien der Bereiche „Maschinen und Geräte“, „Gedeckter Tisch“ und „Projekt und Design“ verliehen.

Die Lieferanten wurden in den für den Handel relevanten Bereichen technische Ausführung und Qualität, Reklamation, Lieferzuverlässigkeit, Kulanzverhalten, Vertriebspolitik, Verkaufsunterstützung sowie Ertragsrealisierung im Schulnotensystem bewertet. Sie wurden nach ihrer jeweiligen Bedeutung unterschiedlich gewichtet. Die 80 Mitglieder des Fachverbandes waren aufgerufen, im Dezember 2019 ihre Voten abzugeben. Die Auswertung erfolgte in einem automatisierten Verfahren. Damit es keine unrealistischen Auszeichnungen gab, mussten Lieferanten nach einer vorab festgelegten Quote eine Mindestzahl an Beurteilungen erhalten.

„Ich freue mich über die hohe Beteiligungsrate unsere Fachhändler. Das spricht für die Relevanz der Bestpartner-Auszeichnung in unserer Branche“, so Rudolf Lacher, Vorsitzender des Fachverbandes GGKA; zu Beginn der Auszeichnung. „Wir befinden uns bei den Lieferanten insgesamt auf einem guten Niveau. Das haben wir an den teilweise sehr knappen Ergebnissen der Top 3 in den 15 Unterkategorien gesehen. Ich bin mir sicher, dass alle Lieferanten wertvolle Schlüsse für ihr Unternehmen aus den Auswertungen ziehen können, um sich vom Wettbewerb zu differenzieren und ihren USP zu schärfen“, so Lacher weiter.

Im Bereich „Maschinen und Geräte errang KWC in der Kategorie „Armaturen“ den ersten Platz, dicht verfolgt von Brita und Echtermann. Die Durchschnittsnote in dieser Kategorie lag bei 2,48. in der Kategorie "Logistik" entschied Hupfer das Rennen für sich. Wie schon vor zwei Jahren erreichte Blanco den ersten Platz in der Kategorie „Front Cooking“ mit der Gesamtnote 2,28, noch vor Scholl und Berner. Thermoplan entschied diesmal mit 2,33 die Kategorie Kaffeemaschinen für sich. Dicht dahinter: Animo und Bonamat. In der Kategorie „Maschinen“ gewann das Unternehmen Dito Sama, gefolgt von Komet und Weisser.

Im Bereich „Gedeckter Tisch“ kam es zu Überraschungen. So gewann Solex mit 2,10 in der Kategorie Bestecke vor Picard & Wielpütz (2,14) und Hepp (2,34). In der Kategorie „Glas“ hatten nur zwei Unternehmen die notwendige Zahl an Beurteilungen erhalten. Hier setzte sich Table Roc mit der Note 2,52 vor Zwiesel Kristallglas durch. Alle übrigen acht Firmen in der Gruppe wurden von zu wenig Händlern bewertet. In der Lieferantengruppe „Porzellan“ gewann überraschend RAK Porcelain vor Schönwald und Bauscher den Gruppenvergleich. Hier lag die Durchschnittsnote bei 2,72.

Keine Überraschung dagegen in der Gruppe der „Schneidwerkzeuge und Messer“. Hier erreichte Wüsthof wiederum mit der Note 2,27 den Sieg. Zu den Finalisten gehörten Victorinox und Dick. Das größte Feld mit insgesamt 30 Lieferanten war das Segment „Servier- und Küchenwerkzeuge“. Hier setzte sich Helios mit 2,35 vor Contacto Bander und Thermohauser durch. Das Segment erreichte eine Durchschnittsnote von 3,11.

Spannend war auch wieder der Bereich „Projekt & Design“. Hier setzte sich in der Kategorie „Kältetechnik“ das Unternehmen Hagola mit der Note 2,10 vor Cool Compact und Gram durch. Der Notendurchschnitt in dieser Kategorie betrug 2,77. In der „Gartechnik“ gewann Eloma mit 2,22. Dicht auf den Fersen: Küppersbusch und Frima. In der neu eingeführten Kategorie „Lüftungstechnik“ konnte keiner der sechs Firmen die notwendige Zahl an Händlerstimmen für sich gewinnen. Hier kam es erstmalig in der Geschichte der Bestpartner-Preisverleihung zu keinerlei Platzierungen und somit auch zu keinem Gesamtsieg. Bei der „Spültechnik“ machten die Firmen Hobart, Meiko und Winterhalter das Rennen unter sich aus. Meiko konnte sich mit der Note 2,25 durchsetzen. Ein großes Feld stellt die Kategorie der „Ausgabe- und Küchenmöbel“ dar. Es waren 18 Lieferanten zu bewerten. Am Ende setzte sich Blanco mit 2,26 durch. An zweiter und dritter Stelle platzierten sich Scholl und Hupfer.

Die Gesamtübersicht aller Bereiche, Kategorien, Lieferanten und Noten ist zum Preis von 150 Euro zzgl. MwSt. erhältlich über den Fachverband GGKA, Frangenheimstr. 6, 50931 Köln, kathrin.schnabel@ggka.de, Tel. 0221/940 83-23. Mitglieder erhalten einen Nachlass in Höhe von 15 %.





Weitere Infos:
Kathrin Schnabel

Fachverband Gastronomie- und Großküchen-Ausstattung e.V.
Frangenheimstr. 6
50931 Köln
Tel. 0221/940 83-23
Fax 0221/940 83-90
ggka@einzelhandel.de
http://www.ggka.de

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27.04 - 05.06.2020
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Endgültig abgesagt!! Internorga 2020, Hamburg
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Neu 2020/21: Grundlagenqualifikation Großküchentechnik, Pittler ProRegion Berufsausbildung GmbH, Siemensstr. 11-15 in 63225 Langen
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24.09.2020
GGKA-Chancengipfel 2020, Fulda

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